Deutschkurs

Diana Krasovskaya (Armenien + Russland)

18 April
Diana
Erst hat sie einen Mittelstufenkurs Deutsch gemacht. Dann nach einem einzigen Abendkurs die DSH-Prüfung mit Bestnote hingelegt. Und schließlich ihr ganzes Leben umgekrempelt: Aus der gut verdienenden IT-Frau wurde wieder eine Studentin, die mit glühendem Interesse Latein lernt und Referate zu semantischen Theorien oder Namenskunde verfasst. Hier kommt Diana und erzählt von ihren Erlebnissen mit der deutschen Sprache.

Elaheh Younesi (Iran)

6 April
Elaheh
Eine bienenfleißige Studentin. Und so anpassungsfähig: Wenn gelernt werden muss, wird gelernt. Und laut gelacht, wenn die Lehrerin Faxen macht. In der Heimat trägt sie (einen sehr kleidsamen) Schleier. In Deutschland ist sie eine modische junge Frau. Hier kommt Elaheh und berichtet.

Katharina Fichtenau (Russland)

5 April
Katharina
Sie kam mir immer vollkommen selbstbewusst vor: charmant und sicher, ohne Allüren. Aber dass man sich mit guten Deutschkenntnissen erst richtig sicher fühlt, liegt ja auf der Hand. Hier kommt Katharina und erzählt darüber.

Olga Gkiourtzidou

4 April
Olga
Mit den Türken sprach sie Türkisch im Unterricht, mit den Russen Russisch und mit den Griechen Griechisch. Wie so was geht? Mit ein wenig Genialität und einer Herkunft als Pontia. Ponti sind Griechen, die vor sehr langer Zeit schon in den Kaukausus ausgewandert sind, wo sich das Altgriechische in der Diaspora bewahrt hat. Ach ja, diese Sprache plus Georgisch beherrscht sie auch noch. Hier kommt Olga und erzählt.

Ansgarius Dawa (Indonesien)

30 März
Hans
Er nannte sich Hans, kam aus Indonesien, aus einer Welt, über die wir sehr wenig wissen. Über Hans wussten wir zumindest, dass er wunderbar Klassische Gitarre spielen kann. Hans musste schon nach wenigen Monaten in seine Heimat zurück, seinen Text hat er daher auf Englisch verfasst und ich habe ihn ins Deutsche übertragen.

Ailira Kadyshova (Kirgisien)

29 März
Eine aufgeweckte, kluge Studentin aus einem Land, wo Jahrzehnte lang Islam und Sozialismus koexistierten. Von beiden hatte sie – so kam es mir vor – das Beste an sich: den tiefen Respekt vor Lehrern und dem Lernen und Witz und Offenheit gegenüber der Welt. Da draußen in der Welt, in Berlin, lebt sie jetzt als Masterstudentin. Hier kommt Ailira und erzählt, warum sie das überhaupt tut.

Smaranda Dancu (Rumänien)

28 März
Smaranda
Sie war „die Kleine“ in der Klasse. Mit einer riesigen Begabung für Sprachen und fürs Theater Spielen. Wenn ich im Unterricht zu faul war, ein Wort zu erklären, dann habe ich auf sie zurückgegriffen: „Smaranda, spiel mal Schüchternheit!“ Später habe ich sie dann tatsächlich auf der Bühne gesehen: als eine der Hexen in Shakespeares „Macbeth“ und im „Sommernachtstraum“ als Puck. Hier kommt sie – Vorhang auf für Smaranda!

Ana-Ruxandra Meres (Rumänien)

27 März
Anna Ruxandra
Zwei Rumäninnen saßen in diesem Kurs – sie hätten verschiedener nicht sein können: die eine groß und schwarzhaarig, die andere klein und blond, eine aus dem Süden, die andere aus dem Norden. Und beide sprühten sie nur so vor Geist und Witz. Ana-Ruxandra konnte außerdem noch singen wie ein Zeisig und hat zusammen mit ihrer Tochter die berühmten Konzerte unserer Deutschkurse bereichert. Heute ist sie dran und erzählt, wieso es mit ihrer Karriere als Straßenkünstlerin nicht geklappt hat.

Açelya Türkmen (Türkei)

23 März
Acelya
Was lernt man im Deutschkurs? Na, Deutsch natürlich. Manchmal aber auch, dass man eigentlich ein Sprachtalent ist und sich für das ganze Berufsleben umorientieren sollte. Hier kommt Açelya und erzählt, wie das bei ihr war.

Nino Germozanashvili (Georgien)

22 März
Nino
Was macht man mit einem Familiennamen, der für deutsche Zungen so schwer auszusprechen ist, dass man meist selbst nicht versteht, ob man gemeint war? Man lernt Deutsch, bis man es besser kann als die deutsche Sprechstundenhilfe. Hier kommt Nino aus Georgien und erzählt uns, wie das war.