Diana Krasovskaya (Armenien + Russland)

18 April
Diana
Erst hat sie einen Mittelstufenkurs Deutsch gemacht. Dann nach einem einzigen Abendkurs die DSH-Prüfung mit Bestnote hingelegt. Und schließlich ihr ganzes Leben umgekrempelt: Aus der gut verdienenden IT-Frau wurde wieder eine Studentin, die mit glühendem Interesse Latein lernt und Referate zu semantischen Theorien oder Namenskunde verfasst. Hier kommt Diana und erzählt von ihren Erlebnissen mit der deutschen Sprache.

K 6 – Wie sich der Rhythmus bemerkbar macht

25 Juni 2016
Im sechsten Kapitel hat Salli an einem einzigen Tag einiges aufs Haupt bekommen. Von morgens bis abends hat sie Dinge getan, die sie sich nie zuvor zugetraut hätte: Ein Pferd transportiert, eine Birke bemalt, einen grimmigen Mann halb an- und ausgekleidet. Nervös und voller Hektik.

K 2 – Notwendige Satzglieder

9 Juni 2016
Ohne Subjekt kein Satz, hieß es. Und wie steht es mit den anderen Satzgliedern? Dazu müssen wir die Verben befragen. Die meisten von ihnen würden sich nämlich geradezu schämen, mit dem Subjekt alleine aufzutreten. Stellen wir uns vor, Anselm Donnerstag spräche zu Salli die Worte: Ich liebe. Müssten wir da nicht sogleich und mit Salli zusammen fragen: Wen? So sprich doch! 

K 1 – Nomen und Artikel

3 Juni 2016
Nomen (1) sind elefantös behäbige Wesen, die den (wirklichen oder vorgestellten) Dingen in der Welt einen Namen geben: Mann, Frau, Pferd, Liebe oder Traumberuf. Sie können sich aneinanderhängen, Rüssel an Schweif, wie beim Lehrerkonferenzprotokollanten. Im Deutschen schreibt man sie groß – als wolle man so ihrem Elefantencharakter gerecht werden.