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Susann Pásztor. Die Geschichte von Kat und Easy

22 Juni


Katharina hat sich umbenannt in Kat, weil Kat die Macht hat, nicht nur sich, sondern auch ihre beste Freundin in einen anderen Menschen zu verwandeln. Warum auch sollte die weiter so kindlich-herzig Isi heißen, wo sie doch Easy sein kann? Take it easy, Easy! Schließlich ist man sechzehn, man lebt in den herrlichen 1970ern voller Santana, Super-Dope direkt vom Hindukusch und über ein Groupie-Heftchen ist man auch noch wohl informiert über den beim ersten Mal erwartbaren weiblichen Wahnsinns-Orgasmus. Überhaupt lässt sich die Zukunft nie besser vorhersehen als in diesem Alter: Kat und Easy wissen, dass sie später dauernd auf Rockkonzerte und zu Sit-Ins und Demos gehen werden und wenn man schon alle Geheimnisse miteinander teilt, warum dann nicht auch den Freund? 
Tags: Gefühl, Roman

Eva Baronsky & Claudia Brendler. Liebe würde helfen. Ein Staffelroman

4 Juni

Liebe im Irrealis

Die schöne Frau wird verlassen, hätte gern wieder einen und klickt sich durch die diversen Singlebörsen – geht ja heute ganz leicht. Auch die weniger schöne wurde verlassen und seither stinkt ihr das Leben oder sie stinkt den anderen – wer kann das schon sagen? Der smarte Mann wurde verlassen, was ja nicht schlimm sein kann für einen wie ihn, aber dann ist es doch so schlimm, dass er auf Facebook immer wieder nachsehen muss, wie glücklich die alte Liebe jetzt mit dem anderen ist.

Mathew Weiner. Alles über Heather.

7 Oktober 2019
Heather
Baby Heather ist das schönste und liebste Kind weit und breit, Bobby der vaterlose Sohn einer drogensüchtigen Frau, der schon früh lernt, der Mutter aus dem Pennermilieu ihren Schuss zu setzen. Man ahnt es bereits beim Lesen des Klappentextes: Bobby wird Heather begegnen. 

Mathijs Deen. Unter den Menschen.

30 September 2019

Irgendwo weit im Norden steht am Seedeich ein Bauernhof, der wie ein wartendes Arbeitspferd sein Hinterteil dem Meer zuwendet. So beginnt der Roman „Unter den Menschen“ des niederländischen Autors Mathijs Deen. 

Andreas Götz. Die im Dunkeln sieht man nicht. Kriminalroman

22 September 2019
Die im Dunkeln
 
„Die im Dunkeln sieht man nicht“ ist ein Kriminalroman im Wortsinn: spannend, packend, unterhaltsam auf allen Ebenen, sorgfältigst recherchiert und sprachlich souverän die Register wechselnd. 

Schuldirekorin in München, Lehrerin für Pontisch in Thessaloniki – Alkmini Theodoridou

26 Juni 2019
Ihre Oma war eine gebildete Frau, die Russisch und Georgisch sprach und Türkisch und Armenisch, die wirkliche Muttersprache aber war das Pontische, und das lernten ihre Enkelkinder bei ihr.
Tags: Pontisch

Übersetzerin mit Leidenschaft und Umsicht – Michaela Prinzinger

25 Juni 2019
Ja, sie lebt vom literarischen Übersetzen, übersetzt für den Diogenes Verlag Petros Markaris, das will einiges heißen, denn dieser Autor ist berühmt, beliebt in Deutschland und produktiv noch dazu.

Griechisch-deutsches Nesthäkchen – Käthe (Katerina) Antonia Kutz

24 Juni 2019
Käthe ist Hamburgerin, klein, blond, und wenn sie spricht, wird alles an ihr Griechisch – das Gesicht, die Hände, sogar die Füße reden so, wie sie es bei Griechen tun.

Übersetzt Lucy Fricke – Christina Papantoni

21 Juni 2019
Sie lebt vom Übersetzen. Ihre Vorlagen sind hauptsächlich offizielle Papiere der EU, aber auch Über- und Untertitelung von Filmen – besonders zu Film-Festivals – sind gefragt.

Die Muttersprachlerin – Marianna Chalari

19 Juni 2019
Marianna hat Deutsch von ihrer Mutter gelernt, einer Deutschen, die mit zwanzig nach Griechenland kam, sich verliebte und für immer blieb.
Themen
    Reisebilder
    Ich verreise eigentlich nur, um Freunde zu besuchen oder an meinem Reiseziel zu arbeiten. In den letzten Jahren waren das Orte in Rumänien, Russland, Griechenland und Georgien. Von dort wird es hier Bilder geben und ein wenig Text. Nichts Spektakuläres, nur Innenansichten. Und ganz normale Einheimische.

    Rezensionen
    Wenn mir ein Buch nach 40 Seiten immer noch nicht gefällt, lese ich es nicht weiter, kann es also auch nicht rezensieren. Deshalb stelle ich hier ausschließlich Werke vor, die ich wirklich empfehlen möchte. Oder – seltener – die mich so empört haben, dass ich meine, davor warnen zu sollen. 

    Porträts ehemaliger Studenten
    Aus der ganzen Welt sind sie gekommen, aus allen Kontinenten. Ich erinnere mich an zwei Südafrikaner, die an einem heißen Sommertag im Schulhof einen Regentanz aufführten. Ich erinnere mich an Sinan, Anneli und Hamada, an Ahmed, Barbara und Zeljka, alle ganz verschieden, jeder interessant. Hier möchte ich einige von ihnen porträtieren.

    Porträts Übersetzer
    2019 im Mai kamen wir in Thessaloniki zusammen: vier Deutsche und zehn Griechen, alle damit beschäftigt, Texte aus der einen Sprache in eine andere zu übersetzen, aus der einen Kultur in die andere, alle leidenschaftlich um Sprache bemüht.