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Der preußische Grieche – Thanassis Tsingas

12 Juni
Hauptsächlich überträgt er technische Handbücher, aber sein Herzblut steckt in Übersetzungen zum Zweiten Weltkrieg  – Augenzeugenberichte von griechischen KZ-Überlebenden, Zwangsarbeitern und versteckten Juden. 

Bestsellerautorin mit Bodenhaftung – Lucy Fricke

11 Juni
Mitten in unserem Workshop erhalten wir Besuch von Lucy Fricke, aus deren Bestseller „Töchter“ zwei Teilnehmerinnen einen Abschnitt ins Griechische übertragen haben, und beantwortet die Fragen ihrer Übersetzer.

Philologin, Dichterin, Übersetzerin – Elena Pallantza

7 Juni
Deutsch hat Elena auf der Deutschen Schule in Athen gelernt, sie lebt seit langem in Deutschland und übersetzt griechische und deutsche Texte in beide Richtungen. An der Bonner Universität hat sie die Gruppe LEXIS ins Leben gerufen, die sich besonders um die Übertragung von griechischer Lyrik und poetischer Prosa bemüht.

Die Kleinunternehmerin – Marianna Tsatsou

6 Juni
Sie lebt vom Übersetzen, hat – klein und taff, wie sie ist – ein Übersetzungsbüro eröffnet in Berlin. Die Kundschaft sind in der Mehrheit Griechen aus Griechenland. Vom Standpunkt der Kundenakquise könnte Marianna also ebenso gut in Griechenland leben, bleibt aber in Berlin, weil sie ihr Deutsch so besser frisch halten kann. Und Literatur übersetzt sie ja auch noch – drei  von ihr übersetzte Bücher sind bisher schon auf Griechisch erschienen. Es können gern noch mehr werden.

Jannis Kalifatidis – Übersetzerkoryphäe und Rockmusiker

5 Juni
Er gehört zum Spitzenkreis unter Griechenlands Übersetzern, hat den Staatlichen Übersetzerpreis für Literatur gewonnen sowie den Preis für deutschsprachige Literaturübersetzung vom Goethe-Institut Athen. Auf der Liste seiner Übersetzungen aus dem Deutschen stehen (neben vielen anderen) die Namen W.G. Sebald, Jean Améry, Friedrich Glauser, Stefan Zweig. Und eine Rockband hat er auch noch gegründet.

Geprägt vom deutsch-griechischen Verhältnis – Marina Agathangelidou

4 Juni
Sie übersetzt Literatur, macht aber auch technische Übersetzungen. Parallel zum Übersetzen hat sie 2017 am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin promoviert und ist seither an der FU Berlin mit verschiedenen Forschungsaufträgen tätig.

Zum Übersetzer geboren – Theo Votsos

3 Juni
Theo lebt vom Übersetzen, ein gewaltiges Œuvre hat er bis jetzt schon geschaffen – als wir auf der Buchmesse durch die Hallen streifen, geschieht es immer wieder, dass er an einem Stand stehen bleibt, ein Buch in die Hand nimmt – „Hm, ja, habe ich mal übersetzt.“

Georgien 2017 – Tbilisis every day’s life

7 Juni 2017
Tiflis in seiner Normalfassung ist ein Ort, wo die Leute noch langsam gehen und den Straßenmusikern lauschen.

Georgien 2017 – Sonntagsspaziergang durch Tiflis

6 Juni 2017
In Georgien gehen die Leute langsamer als in Mitteleuropa. Am Sonntag wird es noch einen Zacken geruhsamer.

Georgien 2017 – Tiflis modern

2 Juni 2017
Natürlich gibt es das in Tiflis inzwischen auch: Hipstertreffs, modernistische Fassaden und Edellokale.
Themen
    Reisebilder
    Ich verreise eigentlich nur, um Freunde zu besuchen oder an meinem Reiseziel zu arbeiten. In den letzten Jahren waren das Orte in Rumänien, Russland, Griechenland und Georgien. Von dort wird es hier Bilder geben und ein wenig Text. Nichts Spektakuläres, nur Innenansichten. Und ganz normale Einheimische.

    Rezensionen
    Wenn mir ein Buch nach 40 Seiten immer noch nicht gefällt, lese ich es nicht weiter, kann es also auch nicht rezensieren. Deshalb stelle ich hier ausschließlich Werke vor, die ich wirklich empfehlen möchte. Oder – seltener – die mich so empört haben, dass ich meine, davor warnen zu sollen. 

    Porträts ehemaliger Studenten
    Aus der ganzen Welt sind sie gekommen, aus allen Kontinenten. Ich erinnere mich an zwei Südafrikaner, die an einem heißen Sommertag im Schulhof einen Regentanz aufführten. Ich erinnere mich an Sinan, Anneli und Hamada, an Ahmed, Barbara und Zeljka, alle ganz verschieden, jeder interessant. Hier möchte ich einige von ihnen porträtieren.

    Porträts Übersetzer
    2019 im Mai kamen wir in Thessaloniki zusammen: vier Deutsche und zehn Griechen, alle damit beschäftigt, Texte aus der einen Sprache in eine andere zu übersetzen, aus der einen Kultur in die andere, alle leidenschaftlich um Sprache bemüht.