DSH-Prüfung

Nino Germozanashvili (Georgien)

22 März
Nino
Was macht man mit einem Familiennamen, der für deutsche Zungen so schwer auszusprechen ist, dass man meist selbst nicht versteht, ob man gemeint war? Man lernt Deutsch, bis man es besser kann als die deutsche Sprechstundenhilfe. Hier kommt Nino aus Georgien und erzählt uns, wie das war.

Ioana Raluca Pica (Rumänien)

20 März
Ioana
Meine Güte – Medieninformatik! Das studiert Ioana jetzt. Dabei ist es doch noch gar nicht so lange her, dass sie in meinem Kurs saß. Irgendwann mal war sie meine Studentin ... und schreibt jetzt:

Iwan Gandew (Bulgarien)

9 März
Iwan
"Locker vom Hocker" hat er die finale Prüfung abgelegt. Und das, obwohl er im Koffer, mit dem er in Deutschland ankam, nur ein A1-Zeugnis mitbrachte. Nebst einem Traum. Hier ist Iwan mit seiner Geschichte:

Justa Gomez (Spanien)

8 März
Justa
Sie konnte einfach nicht aufhören zu lernen, blieb oft nach dem Unterricht noch im Klassenzimmer und bat darum, eine Frage stellen zu dürfen. Nachdem sie die letzte Prüfung bestanden hatte, hat sie noch die Oberstufe besucht. Eine Stufe darüber gibt es nicht mehr – wie schade: Justa hätte gern noch sieben weitere Kurse draufgesetzt. Als ich vor langer Zeit mal beschloss, Spanisch zu lernen, bin ich deswegen für ein paar Wochen nach Granada gezogen und habe Justa wieder gesehen. Aber auch in München gibt es manchmal ein Mini-Klassentreffen. Das schreibt sie:

Hussain Abosobaie (Ägypten)

7 März
Als wir den Kursabschluss feierten, erzählte mir Hussain, dass er tags zuvor bei einem Bewerbungsgespräch den Personalchef auf einen Fehler im Deutschen aufmerksam gemacht hatte. Prompt bekam er den Job. Hier die Geschichte seiner zweijährigen Karriere vom "deutschlosen" Hussain bis zum ziemlich perfekten Deutschkenner.

Divine Delalande (Frankreich)

28 Februar
Divine
Franzosen in der Klasse sind eine Seltenheit, quasi Preziositäten. Und dann auch noch eine Musikerin! Von ihr habe ich erfahren, dass fliegende Cellisten für ihr Instrument einen eigenen Sitzplatz buchen müssen (dafür dann aber auch eine zweite Essensportion erhalten). 

Jonathan Miller (Kanada)

21 Februar
Jonathan
Als erstes hat er mir erzählt, dass er es in diesem Kurs unbedingt aufs oberste Niveau (C1) schaffen muss, sonst wären Job und Liebe in Gefahr. Als Motivation durchaus ausreichend, fand ich.

Katarzyna Lutostánska (Polen)

15 Februar
Katarzyna in Hörsaal
Besonders die jungen Osteuropäer haben mich immer wieder überrascht: Dass bei so witzigen jungen Leuten, die genau wissen, was sie wollen, gleichzeitig so viel Sittsamkeit herrscht – speziell gegenüber den Lehrern! Hier kommt Katarzyna aus Polen und ihre Geschichte.

Irfan Karabegovic (Bosnien)

14 Februar
Irfan

Ich konnte ihn mir immer so gut beim Fußballspielen und Feiern vorstellen, diesen hellwachen Jungen aus Bosnien. Erst nach der Prüfung hat er mir erzählt, womit er seine Abende verbracht hat: In einer Lerngruppe! Zusammen mit ein paar bienenfleißigen Mädchen aus seinem Kurs haben sie in der Staatsbibliothek oder in einem ihrer Wohnheime gebüffelt. Was aus ihm geworden ist, erzählt er hier.