Tamara Agayan (Armenien)

16 März
Tamara
Sie hat in Armenien Tischtennis gespielt. Und zwar in der Nationalmannschaft! Dann musste sie auch noch Deutsch lernen – und jetzt arbeitet sie sich vor zu den Texten von Altmeister Goethe. Hier kommt Tamara mit ihrer Geschichte. 

Ich weiß, dass mein Deutsch nicht perfekt ist, aber ich habe mein Bestes versucht es zu lernen. Liebe Angelika, Sie haben mir sehr vieles beigebracht. Ich erinnere mich sehr gut an Ihren Satz „Die deutsche Sprache ist wie ein Krimi, alles Interessante kommt am Ende“. Das versuche ich immer gut im Kopf zu haben. Sie haben mir außerdem beigebracht, dass ich viele Bücher lesen muss, um die Sprache zu beherrschen. Der Unterricht bei Ihnen war immer so schön, so dass ich diese Kurse allen meinen Freunden empfehle. Am Anfang brauchte ich Deutsch, um an der Uni studieren zu können. Aber nach einem halben Jahr an der Uni habe ich einen Arbeitsvertrag bekommen und die Universität verlassen. Jetzt arbeite ich Vollzeit im IT Bereich. Aber wenn man in IT arbeitet, spricht man wenig Deutsch. Deshalb versuche ich immer etwas auf Deutsch zu lesen. Leider habe ich es bis zu Goethe noch nicht geschafft. Ich hoffe aber, dass ich es eines Tages schaffen werde, weil ich gerade in diesem Land wohne und ich die Literatur und die Sprache gut kennen muss. J
Tamara

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    Ich verreise eigentlich nur, um Freunde zu besuchen oder an meinem Reiseziel zu arbeiten. In den letzten Jahren waren das Orte in Rumänien, Russland, Griechenland und Georgien. Von dort wird es hier Bilder geben und ein wenig Text. Nichts Spektakuläres, nur Innenansichten. Und ganz normale Einheimische.

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