Orenburg 2016. Lenin im Herbst

6 Februar
Lenindenkmal

Ich hab ihn schon verschneit gesehen, verregnet und umgeben von Frühlingsblumen. Jetzt zum ersten Mal im Herbst. Immer noch streckt er so zukunftsweisend die Hand aus. In eine Welt, die gerade ziemlich aus den Fugen geht. Nun – in Orenburg ticken die Uhren immer noch recht beschaulich: Auf der Sowjetskaja grüßen auf Fotos die Veteranen, grün und glänzend fließt der Ural. 

Veteranen

Und unsere Lesungen halten Andreas und ich in der wunderschönen „Gebietsbibliothek Nadeshda Krupskaja“ – wem der Name nichts sagt: Das war Lenins Gattin. Hat sich alles erhalten hier. 
Lesungssaal
Nach der Lesung führt uns die Bibliothekarin herum und weist auf die Abteilung hin, in der Bücher aus allen Sprachen im Gebiet stehen: russisch, tatarisch, tschuwaschisch, baschkirisch, ukrainisch, kasachisch. Und deutsch – hurra, unsere zwei Bücher sind einmarschiert – mit Signatur!
Lesungsplakat

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    Ich verreise eigentlich nur, um Freunde zu besuchen oder an meinem Reiseziel zu arbeiten. In den letzten Jahren waren das Orte in Rumänien, Russland, Griechenland und Georgien. Von dort wird es hier Bilder geben und ein wenig Text. Nichts Spektakuläres, nur Innenansichten. Und ganz normale Einheimische.

    Rezensionen
    Wenn mir ein Buch nach 40 Seiten immer noch nicht gefällt, lese ich es nicht weiter, kann es also auch nicht rezensieren. Deshalb stelle ich hier ausschließlich Werke vor, die ich wirklich empfehlen möchte. Oder – seltener – die mich so empört haben, dass ich meine, davor warnen zu sollen. 

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